Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
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Seltene Baumscheibe am Waldcampus


Eine Baumscheibe der h√∂chsten vermessenen Fichte Brandenburgs gibt es seit kurzem am Waldcampus zu bestaunen. Die 41,3m hohe Fichte - und damit doppelt so hoch wie die Brandenburger Durchschnittsfichte - fiel im Februar leider dem Sturmtief ,,Zeynep‚Äė‚Äė zum Opfer. Ihr gesch√§tztes Alter liegt bei 185 Jahren und ihr Umfang betr√§gt 3,81 m.



Aufgrund ihrer vielfältigen Verwendbarkeit oftmals als Brotbaum der Forstwirtschaft bezeichnet, handelt es sich bei der Fichte mit 26 % um die am häufigsten vorkommende Baumart in Deutschland. In Brandenburg kommt sie hingegen nur auf kleiner Fläche vor. Als Waldretterin des 18. Jahrhunderts trug die Fichte zur schnellen und effektiven Wiederbewaldung nach jahrhundertelangem Raubbau und Abholzung bei. Heute wiederum ist sie eine der Baumarten, die am stärksten unter dem Klimawandel und den damit einhergehenden Schädigungen leidet.



Gro√üer Dank gilt dem Forstwirtschaftsstudenten Stefan Tietze, der das Abs√§gen der Scheibe √ľbernommen hat, sowie dem Waldbesitzer f√ľr das Angebot an den Fachbereich f√ľr Wald und Umwelt, die Baumscheibe zu nutzen.












Wer Lust hat kann sich die Baumscheibe ansehen. Sie steht im Foyer von Haus 11 auf dem Waldcampus.


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 Abb.: Dekanatssekret√§rin vom Fachebreich 1, Lisa Naue (c) Z. Zaimeche Bachmann



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(c) S. Tietze, Z. Zaimeche Bachmann